Wissens-Wertes

Das Wissen ist das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.

Marie Freifrau Ebner von Eschenbach (1830 – 1916) 
Wie wir gut durch die Krise kommen

Die letzten Wochen waren für viele enorm schwierig – die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie forderten nicht nur das Umstellen auf Home Office und das Vertraut- machen mit neuen Kommunikationstools, sondern auch unser psychisches Gleichgewicht und unsere Resilienz – jene Fähigkeit, aus Krisen und Lebensveränderungen gestärkt heraus zu gehen.

Ob allein im Home Office, zwischen Home Office, Home Schooling und Home Entertaining jonglierend oder als eine*r der wenigen physisch Anwesenden – alle haben die Herausforderungen dieser Krise auf das psychische Wohlbefinden und das soziale Miteinander am eigenen Leib erfahren. Oft haben im nahen Umfeld Menschen ihre Jobs verloren oder wurden in Kurzarbeit geschickt und zahlreiche Unternehmen mussten ihre Türen schließen – manche davon für immer.

Laut einer Studie der Donauuniversität Krems, die die Auswirkungen der Ausgangsbeschränkungen auf die psychische Gesundheit vier Wochen nach Beginn der Quarantäne untersuchte, ist die Häufigkeit depressiver Symptome von etwa 4 auf mehr als 20 Prozent gestiegen.

Doch was passiert in einer Krise mit unserer Psyche?
Das Wort „Krise“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie unter- bzw. entscheiden. Im Falle der Coronavirus-Krise lässt sich „Krise“ als akute Überforderung des gewohnten Verhaltens- und Copingsystems definieren, die sich in Form von Angst, Hilflosigkeit, Kontrollverlust, Bedrohung, innerem Druck und als Verlust des psychischen Gleichgewichts äußern kann.

Jede Krise läuft in bestimmten Phasen ab …
Herunterladen